12.11.2008 Test FORMEL AZZURRA in VARANO, IT

Mein Preis für den Gewinn des Bridgstone Cups 2008 war ein Testtag mit Formula Azzurra in Varano. Trotz teilweise recht intensiven Regens war das ein eindrückliches Erlebnis. Vielen Dank den Organisatoren des Bridgestone Cups, ganz speziell auch an Raoul Fontana und an den Sponsor des Events, Signore Giuseppe Mangione, Besitzer des erfolgreichen Teams MG Motorsport. Alles war perfekt organisiert, das Material und die Betreuung hervorragend !
11.10.08 Finale Schweizer Meisterschaft Wohlen
Geschafft: Ich bin Schweizer Meister KZ2 2008 !
Mit etwas Abstand sieht Alles ganz einfach und selbstverständlich aus. Aber es gab in der Saison neben schönen Erfolgen auch einige herbe Rückschläge, wenn ich so an Mirècourt oder das Finale in Chiavenna denke. Und nun gings mit kleinem Vorsprung nach Wohlen, auf eine Piste die ich nicht mag und nicht geeignet halte für ein Rennen auf SM Niveau : zu kurz, zu eng, zu langsam, keine Auslaufzonen, schlechter Belag, eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten (Rennen Samstags, sogar im Freitagstraining kamen zwischendurch immer wieder die Mietkarts auf die Strecke). Und die Konkurrenz hatte aufgerüstet: Ken Allemann, der Schweizer Meister der letzten Jahre war gemeldet und ich hatte somit mit 3 Fahrern des Spirit Teams zu rechnen, das damit über diverse taktischen Möglichkeiten verfügte. Mein Umfeld trug auch nicht immer zur Beruhigung bei, gute Ratschläge und viele Warnungen kamen persönlich , per mail oder SMS. Das trug nicht zur Beruhigung bei, die Nerven waren ziemlich angespannt und im Training von Donnerstag und Freitag wurde es eher noch schlimmer: Ich brachte keine vernünftige Zeit auf die Bahn, die Konkurrenz war einfach schneller. Mein Mech Antonio stresste mich mit immer neuen Abstimmungsvarianten und machte mich zum fleissigsten aber langsamen Trainigsfahrer. Am Freitagabend war ich sehr verunsichert, kaputt und mit blauen und offenen Flecken an den neuralgischen Stellen gepflastert.
Antonio aber hatte zusammen mit Ferdy über Nacht wohl Alles analysiert und stellte mir am Samstagmorgen einen Kart hin, der plötzlich Spitzenzeiten ermöglichte. Das Qualifying brachte definitiv Entwarnung: Wir waren voll konkurrenzfähig und mit Startplatz 2 nur wenige Hunderstel hinter Lokalmatador Fabian Stutz, aber ebenso knapp vor Ken Allemann. Heinz Fröhlich war relativ deutlich distanziert und Kevin Lüdi traf's ganz hart: Motorprobleme und letzter Startplatz, das hatte ich ihm nicht gewünscht. Ich stand nun vor der für mich neuen Situation, besser taktisch zu fahren, als viel zu riskieren. Ferdy gab das Motto aus, die beiden Schnellen ziehen zu lassen, kein Risiko einzugehen, aber auf jeden Fall vor Heinz und Kevin zu bleiben. Die taktischen Möglichkeiten von Spirit hatten sich auf Ken reduziert und dazu abschliessend: Merci Ken, super faire Rennen, hatte von Dir auch nichts Anderes erwartet !
OK. Race 1: Perfekter Start, Fabian vor, Ken hinter mir. Ken war schnell, hätte sowieso alle Mühe gehabt ihn hinter mir zu halten, in ungefähr Rennmitte war's so weit, faires Manöver und er war vorbei an mir. Kein weiterer Druck von hinten. Alles klar, Fahrplan ging auf : Fabian vor Ken und mir.
Race 2: Ein fünfter Rang hätte mir gemäss umfangreichen Berechnungen in der Pause gereicht, falls Ken und Fabian vorne liegen würden. Taktik klar, aber es kam noch besser: Fabian kam schlecht vom Start weg und ich konnte ziemlich unbehelligt auf Rang 2 zu Ende fahren. Das war's dann, endlich war ich durch ! Emotionen siehe Bild !

Das Finale: Ich hätte gerne gewonnen, oder zumindest Ken und Fabian einen rechten Kampf geliefert. Leider kam ich wegen Vergaserproblemen (die sich im Rennen fortsetzten) erst spät aus der Box und bekam für Überholen in der Einlaufrunde (mein Fehler) 10 Sekunden Penalty und konnte daher nicht wirklich zeigen, was ev. möglich gewesen wäre. Als Fünfter klassiert und mit dem ersten gröberen technischen Problem der Saison (spricht ganz stark für Material und Team !) konnte ich gut leben und den Rest des Tages nur mehr geniessen. Abgesehen von der für eine SM unwürdigen pokallosen Siegerehrung, aber das lassen wir Mal..... Die private Feier mit Müller's - Champion KF2 - hat uns dafür mehr als entschädigt !

Vielen Dank an mein Team Advance Racing von Ferdy von Euw, an beide Antonio's die mich abwechselnd als Mechaniker betreuten und an's Tony/Vortex Material und die Werksunterstützung !
Immerhin war's ein Risiko für mich als Neuling, ein Team zu wählen, das bis 2008 keinerlei Erfahrung in KZ2 hatte. Viele haben diesen Schritt nicht verstanden und ich hörte Dinge wie: "Na ja, Mitte Saison spätestens fährst Du ohnehin bei uns ! " Speziell Ferdy hat's gezeigt: Erfahrung, persönliches Engagement und der Wille zum Erfolg sind die Mittel, die's braucht.
13.9. - 14.9. Bridgestone Cup - Finale - South Milano

Bridgestone-Cup Sieger 2008 - schöner Abschluss mit Schweizer Fahne
Das war das Finale der sehr schönen, bestens organisierten Rennserie 'Bridgestone Cup 2008'. Für mich als bereits vorher feststehenden 'Campione' ein schöner Abschluss speziell auf der Ehrenrunde mit Schweizer Fahne. Kompliment und danke an den organisierenden Verein Lugano Kart Team und den OK-Präsidenten Raoul Fontana: Ihr habt im Gegensatz zu anderen Serien Professionalität bewiesen und für fairen Kartsport gesorgt !
Das Rennwochenende aus meiner Sicht ist nicht besonders erwähnenswert. Gegen die italienischen Piloten Superti und Cavalieri hatte ich keine Chance und beendete Vorläufe und Prefinale im leider schwach besetzten Feld jeweils als Dritter. Im Finale resultierte für mich dann dank des Ausfalls von Superti ein Zweiter Platz. Irgendwie war der Wurm drin. Weder Motor noch Chassis liefen zur Höchstform wie an den Chiavenna-Weekends auf. Rutschen, Stottern, lose Hinterachse, fast verlorenes Hinterrad etc. verunmöglichten es mir, eine 'Meister'-Vorstellung abzuliefern. Es gibt viel zu tun bis ans SM-Finale in Wohlen und das ganze Team hat deutlichen Handlungsbedarf !
14.8. - 17.8. Chiavenna 5. Lauf zur Schweizer Meisterschaft
Entscheidung vertagt....

Chiavenna zeigte sich diesmal von verschiedenen Seiten: Regen und Sonne wechselten von Donnerstag bis Samstag ab. Das war gut so, ich konnte mit meinem Team an verschiedenen Setup’s arbeiten. Bei allen Bedingungen waren die Trainingszeiten Top im Vergleich zur Konkurrenz. Für einmal war Regen durchaus akzeptabel, Ferdy hatte mich bei ganz nassen Bedingungen sehr schnell auf der Stoppuhr. Trotzdem wurde bis zuletzt hart gearbeitet, einige internen Reibereien ausgetragen (Sorry Ferdi und Antonio, manchmal führ ich mich auf wie ein Sklaventreiber), alles ein Zeichen meiner doch grossen nervlichen Anspannung für dieses vorentscheidende Rennen. Sonntag war in Chiavenna nach Regen in der Nacht wieder Sonne angesagt, die Piste war beim Warmup bereits weitgehend abgetrocknet. Es lief mir so, wie ich es mir vorgenommen hatte und begann mit klarer Bestzeit im Qualifying. Kevin Lüdi und Heinz Fröhlich (leicht handicapiert durch eine kürzlich erlittene Verletzung) belegten die Startplätze 3 und 5. Die Starts zu den Rennen erfolgten aus unerfindlichen Gründen mit Flaggenzeichen, es wurde nicht wie vor einer Woche im Bridgestone Cup mit der Ampel gestartet. Entsprechend gab es diverse Frühstarts – alle nicht geahndet – aus den hinteren Reihen, ich komme noch dazu. Die beiden Quali Rennen konnte ich mit klarem Vorsprung und der jeweils schnellsten Rennrunde gewinnen und damit 20 Punkte gutschreiben. Kevin wurde jedesmal Zweiter und Heinz 3. und 4. (Superti, I nicht mitgerechnet, weil er in der SM nicht gewertet wird). Ebendieser Superti war mit einem kapitalen Fehlstart (siehe Bild, Nr. 4) der Auslöser dafür, dass ich im Finale zurückgebunden wurde. Er setzte sich aus der 3. Reihe an die Spitze, als die Fahne des Starters noch auf dem Weg nach oben war und ich wurde in den ersten Runden auf Rang 2 etwas eingeklemmt. Die Hilfe von Kevin mit einem Anschiebeversuch von hinten in der Kurve (vielen Dank Kevin !) beförderte mich ins Gras. Aussteigen, anschieben und weit hinter dem Feld nachjagen war nicht mein Wunschszenario. Ausserdem war mein Fahrzeug lädiert: Lenkung verbogen, Bremse vorne links kaputt. Aber dann gab‘s einen heissen Ritt. Mit vollem Risiko und Rundenbestzeiten holte ich das Feld ein und konnte einige Plätze gut machen bis ich 3 Runden vor Schluss ‚Rache‘ an Kevin nahm und ihn am Ende der Geraden sauber innen überholte. Der anschliessende kleine ‚Auffahrunfall‘ von ihm war zwar wieder nicht sehr nett, störte mich aber nicht weiter. Mit Rang 4 am Schluss knapp hinter der Spitze kam ich mit einem blauem Auge weg und konnte insgesamt meinen Vorsprung in der Meisterschaft leicht vergrössern. Für Wohlen habe ich jetzt Alles selbst in der Hand und nicht die Absicht, noch was anbrennen zu lassen. Mein Appell an die Konkurrenten ist nur: Bleibt fair, wir sollten auch nachher noch Freunde sein ! Und an die Renn-Kommissare die Bitte: Starts in KZ2 sind gar nicht so kompliziert, bin sicher in Wohlen werdet ihr euch Mühe geben !
Gratulation meinem Tonykart Kollegen und neuem Schweizer Meister Patrick Müller !
8.8. - 10.8. Bridgestone Cup - Round 5 - Chiavenna
Nicht ganz vorne und doch gewonnen...

Das Starterfeld war beeindruckend: Zusätzlich zu den 10 'Stammfahrern' standen in KZ2 10 italienische Piloten am Start und die Zuschauer sahen packende Duelle bei bestem Wetter auf der Superpiste von Chiavenna. Eigentlich hatte ich vor, das Wochenende als Training für die SM zu verbringen, viel zu testen und trotzdem das Material und vor allem meinen besten Motor zu schonen. Mit einer solchen Variante ging ich - nachdem die freien Trainings ganz ok waren - trotz Protesten von Ferdy und meinen Sponsoren (immer noch 'nur' meine Eltern) ins Qualifying. Dort musste ich für meine Überheblichkeit büssen und richtig unten durch: Platz 6 hinter 5 sackschnellen Italienern und das mit deutlichem Abstand ! Das war ich nun in dieser Saison bis jetzt wirklich nicht gewöhnt. Beim Abendessen in einem sehr schönen Grotto mit Tonykart Kollegen (eingeladen verdankenswerter Weise von Fredy Lienhard, einer Rennfahrerlegende aus der Schweiz) gabs einige deutlich Worte, die ich mir für Sonntag sehr zu Herzen nahm. Mit besserer Einstellung und besserem Setup korrigierte ich in Race 1 was möglich war: Rang 4 mit klar bester Rundenzeit war schon ein deutliches Lebenszeichen. Ich wusste nun, dass ich mit Brenna, Superti, Tavola, Cattelan und wie sie alle hiessen mithalten konnte und doppelte in Race 2 nach: Wieder beste Rundenzeit und Rang 3 direkt hinter Tavola und Cattelan. Das Finale von Startplatz 3 beendete ich dann auch dort, diesmal hinter Tavola und Superti. Wir hatten noch was mit der Abstimmung probiert, was nicht ganz geklappt hat. Aber die Italiener waren auch richtig schnell und fehlerlos, ich konnte zwar zeitmässig mithalten, aber in keiner Phase angreifen.
Saisonziel 1 ist damit erreicht: Ich habe bereits ein Rennen vor Ende die Serie gewonnen und freue mich sehr darüber.
Saisonziel 2 - die Schweizer Meisterschaft - scheint möglich: Meine Hauptkonkurrenten Kevin Lüdi und Heinz Fröhlich hatten mit dem Speed Probleme und belegten Plätze ab 7, mit überraschend grossem Abstand in den Rundenzeiten. Aber wer weiss, was sie sich bis nächstes Weekend einfallen lassen, es bleibt spannend !

Tonykart, Ferdy und Antonio danke ich für Unterstützung, Bewirtung und den Super-Job, den sie immer wieder machen und verspreche, nicht mehr zu widersprechen (oder wenigstens nicht ganz so stur !)
Gratulation auch an meine Tony Kollegen: Rafael Aguiar hat alle Läufe gewonnen und steht in Junior-ROK für 2008 als Sieger bereits fest. Im Super ROK bleibt's spannend: Das Podest war diesmal in fester Hand von Tonykart mit Gyr vor Müller und Freimann !
18.7. - 20.7. Levier 4. Lauf Schweizer Meisterschaft
Levier brachte Glück....

Die Überraschung war gross: Unsere Trainigszeiten waren rund 2 Sekunden (!) langsamer als vor 2 Wochen im Bridgestone Cup am gleichen Ort. Antonio und Ferdy probierten Alles, aber es gab 0 Grip und ich hatte wirklich kein gutes Gefühl auf der Piste. Die Rundenzeiten wurden nur unwesentlich schneller, doch der Konkurrenz ging's auch nicht besser. Positiv am ganzen Wochenende war das Wetter: Entgegen aller Prognosen blieb es trocken, nun: ich bin den Wetterfröschen nicht böse, mir war's Recht !
Und dann ging es am Sonntag optimal los: Pole mit gutem Vorsprung auf Kevin Lüdi, Tobias Borell und Heinz Fröhlich. Der Dreikampf war wieder lanciert, wobei deutlich wurde, dass einige andere (Tobias Borell, Matthieu Cochand) diesmal ein ernstes Wort mitreden wollten. Der Start zu Race 1 missriet gründlich. Beim ersten Versuch gab's Rennabbruch, beim zweiten wäre das Gleiche die einzig richtige Lösung gewesen: Der Rennleiter und die nicht funktionierende Ampel sorgten für heillose Verwirrung. Alle fuhren irgendwann los und das Feld wurde auf den Kopf gestellt. Interventionen beim technischen Kommissar sorgten dafür, dass die nächsten beiden Läufe dann unter korrekten und fairen Bedingungen gestartet wurden. Dunkelgelbe Karte für die Rennleitung ! Ich konnte den Schaden einigermassen in Grenzen halten, bis auf Rang 3 hinter Tobias und Kevin vorrücken und verzichtete dann nach deutlichem Handzeichen von Teamchef Ferdy darauf, Kevin anzugreifen, im Wissen darum, dass der dritte Startplatz innen in Lauf 2 bessere Möglichkeiten brachte. Race 2 bestätigte diese Taktik und begann mit einem Paukenschlag und freundlicher Hilfe des Teams Spirit: Ich setzte mich mit Superstart vor der ersten Kurve auf die ideale Innenposition und die beiden Birell Piloten behinderten sich aussen so, dass sie weit zurückfielen. Kevin beendete abgeschlagen als Letzter. Matthieu machte mir's nicht leicht, aber die Zielflagge war mein Lohn für eine saubere und fehlerfreie Fahrt. Das gab schon Mal schöne 20 Punkte für die Meisterschaft. Unglücksrabe Kevin war in Kombination der beiden Läufe nur Sechster und Heinz Vierter: Ihr Vorsprung auf mich war bereits ein wenig geschmolzen.
Das Finale begann mit einer Schrecksekunde. Mein Start war mässig und Tobias versuchte mir die Kurve nach der Geraden zuzumachen (hart an der Grenze !). Ich konnte übers Gras ausweichen, die Führung behaupten und mich leicht absetzen. Das war's dann schon auch, aber nur fast: Heinz, dem es bis dahin nicht sonderlich lief war im Finale plötzlich schnell (was habt ihr da rausgefunden bei KSR ?) und kam mir Runde für Runde näher. Mein Mech Antonio flippte draussen aus, fast hätte er mir angeschoben ! Für einen Angriff reichte es Heinz nicht ganz. Sieg in Levier für mich und weitere 20 Punkte ! Die üblichen Verdächtigen (Heinz vor Kevin) folgten auf Rang 2 und 3.
Fazit in der Meisterschaft: Nach 4 Rennen liege ich mit 2 Punkten vor Kevin und 8 vor Heinz in Führung. Wenn man die Streichresultate berücksichtigt sind die Abstände zu Kevin 6 Punkte, zu Heinz 7. Gutes Gefühl, aber Alles ist ganz knapp, für Spannung in den 3 ausstehenden Rennen ist gesorgt. Die Rundenzeiten in Levier waren was die 3 Meisterschaftsanwärter betrifft nahezu identisch und der Rest hat stark aufgeholt.
Das erfolgreiche Tony-Weekend wird komplettiert durch Platz 1 (und der Fühhrung in der SM) in KF2 durch Partrick Müller, gefolgt von Markenkollege Marc Freimann und durch einen schönen 4. Rang im KF3 durch Rafael Aguiar.
Um Adolf Ogi zu zitieren: 'Freude herrscht' im Tony-Kart Team !

28.6. - 29.6. Bridgestone Cup - Round 4 - Levier
Sonne in Levier und im Team Advance Racing...
 
Das Wochenende in Levier wäre kurz erzählt: perfektes Wetter, tadellose Organisation, gute Stimmung und für mich: Pole,
3 Laufsiege, immer schnellste Runde und komfortable Gesamtführung im Bridgestone Cup. Aber der Reihe nach:
Nach kleineren Problemen im Samstagtraining fand Ralph den richtigen Dreh, der Grip war da und die Post ging ab: Pole mit 15 Hunderstel Vorsprung auf den französischen Lokalmatador. Der Bridgestone Cup ist international ausgeschrieben und schon wie in den Runden zuvor waren die Heimpiloten die stärkste Konkurrenz für mich, diesmal allerdings fuhren sie mir nicht davon.
Am folgenden Grillabend organisiert von Vater Gyr - besten Dank ! - schlug ich mir den Bauch richtig voll, was für die Nachtruhe nicht grade optimal war, aber trotzdem gings am Sonntag im gleichen Takt weiter. Gut, den Start zu Race 1 habe ich verpasst: Die Ampelsignale waren für mich, na sagen wir Mal etwas unkonventionell. In Runde 2 konnte ich den führenden Lokalmatador dann ausbremsen, lag Ende Gerade in der Kurve innen und vorne. Er hat das wahrscheinlich anders gesehen und machte zu, fuhr über mein linkes Hinterrad und flog ab: Rennende für ihn. Sein spontaner Handschlag nach dem Rennen hat mich sehr gefreut: Das nenne ich fair ! Ich war dann für eine Runde doch wieder Zweiter, da sich eine weitere Lokalgrösse den Zwischenfall zunutze machte, aber in Runde 3 fuhr ich Ende Gerade nochmals das gleiche Manöver, diesmal ohne Berührung und tschüss: Laufsieg mit einer Geraden Vorsprung. Race 2 war relativ ruhig für mich: Perfekter Start, kein Fehler und Laufsieg mit komfortablem Vorsprung. Das Finale war interessanter: Mein französischer Kollege hatte auf Grund des Ausfalles in Race 1 die frischeren Reifen und setzte mich von Start weg gehörig unter Druck. Bis mein Tonychassis ab Rennmitte (typisch für das Teil) toll besser wurde und ich den Vorsprung in jeder Runde ein wenig vergrössern konnte. Am Ende gabs einen knappen, aber doch sicheren Sieg in Levier.
Es freut mich besonders, dass meine Tonykart-Kollegen Rafael Aguiar (Finalsieg KF3) und Marc Freymann (3. im Finale KF2) ähnlich erfolgreich waren.
Habt ihr eigentlich schon gemerkt, dass die Kombination Tony, Vortex, Advance Racing im ersten Jahr in KZ2 (ist auch mein erstes Jahr) ziemlich konkurrenzfähig ist ? Wir hätten noch Platz und Konkurrenz im eigenen Team wäre sicher nicht schlecht !
Dass Siege auch ihre wirklich schönen Seiten haben, seht ihr an den Fotos. Bin sicher dass ihr nicht checkt, welches ich meine....
 
11.6. - 12.6. DIJON Test Formel Renault 2000
Gibt nur ein Wort: Geil !
An 2 Tagen durfte ich betreut von Ferdi und Ralph den neuen Formel Renault in Dijon fahren. War schon Mal interessant für mich als Mech-Lehrling, mithelfen zu können, ein neues Fahrzeug rennfertig zu machen. Daneben kam ich auf der Superstrecke von Dijon auch noch ausgiebig zum Fahren.
Fazit: Keine Schäden, immer schneller und am Schluss lt. Ferdy einigermassen konkurrenzfähige Rundenzeiten. Ist schon ein besonderes Gefühl, Ferraris und Turbo-Porsches einfach so stehen zu lassen oder in Kurven aussen zu überholen.
Das Problem: Suchtgefahr und woher das Budget für eine Saison nehmen ? Wir werden sehen.
6.6. - 8.6. PAVIA 3. Rennen Schweizer Meisterschaft
Viel besser geht's nicht mehr, ausser es regnet...
 
Von Freitag bis Samstag waren die kleinen Unstimmigkeiten vom Bridgestonecup vergessen. Es lief gut und immer besser, die Zeitvergleiche - sofern im freien Training aussagekräftig - waren für mich sehr erfolgversprechend. Aber zählbare Ergebnisse gibt's nur am Sonntag und der begann nicht gerade optimal. Erstes freies Training nass, wir verzichteten. 2. freies Trainig begann mit dem Rennmotor sehr gut, aber dann: Motorschaden, Abflug in die Wiese. Ich musste das Zeittrainig mit dem 'Kisten'-Motor fahren und siehe da: Es genügte ganz knapp für die Pole. Ferdi hatte die Ursache für den Motorschaden zwischenzeitlich gefunden: Gebrochene Zündkerze (!). Der Motor war für Race 1 repariert, auf Grund der knappen Zeit entschloss ich mich aber, mit dem Trainingsmotor zu fahren und konnte einigermassen unbehelligt (hinter mir gabs ein wenig 'Streit' und ich konnte mich dadurch absetzen) vor Heinz und Kevin gewinnen. Immer wieder wir drei, wobei diesmal auch Tobias Borel sehr gut mithielt.
Die Zeitenanalyse zeigte, dass ich keine Reserven auf meine Mitkonkurrenten hatte und wir setzten für Race 2 auf den reparierten Rennmotor. Und das war mein Rennen: Chassis wie auf Schienen, Motor kaum zu bändigen: Besser war's bei mir noch nie ! Start Ziel Sieg mit deutlichem Vorsprung vor Heinz und Kevin. Schnellste Runde in Pavia von beiden Weekends mit 4/10tel Vorsprung, das war deutlich.

Dann kam der Wolkenbruch und die Piste war für unser Finale mehr als nass. Wir nahmen das Trainigschassis und den Trainingsmotor und Antonio schaffte es, ein sehr gutes Setup zu finden. Mir war von Anfang an klar, dass Kevin und Heinz fahrerisch mit solchen Verhältnissen viel mehr Erfahrung hatten und es mir schwer machen würden. Regen ist immer so eine Lotterie: Die Verhältnisse sind nie gleich und die Abstimmung und Reifenwahl setzt fast hellseherische Fähigkeiten voraus. Wir setzten auf abtrocknende Piste und stark angefahrene Regenreifen, was insgesamt nicht schlecht war. Kevin gewann - Gratulation - aber ich konnte dranbleiben und gegen Rennende aufholen und die schnellste Rundenzeit realisieren. Heinz war keine Gefahr und wurde noch von Tobias auf Rang 4 verdrängt.
In der Meisterschaft bleibt Alles offen, ich konnte ein wenig aufholen. Regentauglichkeit für mich steigend und mit der Leistung des gesamten Teams von diesem Weekend müssen uns meine Kollegen für die nächsten Rennen ziemlich ernst nehmen !
30.5. - 1.6. Bridgestone Cup - Round 3 - PAVIA
Nicht schlecht - aber auch nicht ganz zufrieden

Auf der schönen Strecke von Pavia bei guten Verhältnissen und wie immer bei Bridgestone/ROK Rennen perfekter Organisation hatte ich einige Zeit, um mit KZ2 die richtige Linie zu finden und schnelle Zeiten zu fahren. Positiv war schon Mal Startplatz 2 nach dem Zeittraining, nur knapp hinter dem für Italien startenden Pavia-Spezialisten Nicola Tornusciolo und vor Heinz Fröhlich, einem meiner Hauptrivalen in der SM. Im ersten Rennen hatte ich das nötige Rennglück, kam besser vom Start weg als alle anderen und konnte mich über einen Start-Ziel Sieg freuen, begünstigt auch noch durch eine Kollision zwischen Nicola und Heinz. Die beste Rundenzeit war allerdings nicht gerade berauschend und an einigen Stellen der Piste war ersichtlich, dass meine Linie wohl nicht gerade die schnellste war. Das wurde im 2. Rennen deutlich, als ich in Führung liegend von Nicola eingeholt und genau dort überholt wurde, wo ich offenbar 'Mist' zusammenfuhr. Ok, ich konnte Anschauungsunterricht brauchen, hängte mich an Nicola dran und verlor keine Zeit mehr auf ihn. 2. Platz und die schnellste Runde praktisch identisch mit der von Nicola und deutlich schneller als alle anderen, die Motivation fürs Finale war da ! Leider stimmte dann bei mir weder Vergasereinstellung, noch Reifendruck, ich war deutlich langsamer als vorher und konnte Nicola weder angreifen noch folgen. Dafür wurde ich mit Platz 2 vor Heinz immer noch gut belohnt und konnte meine Gesamtführung im Bridgestone Cup weiter ausbauen.
Fazit: Siehe oben, mit deutlichem Verbesserungspotenzial, was diesmal fürs ganze Team gilt, mich eingeschlossen .
16. - 18.5. Mirécourt 2. Rennen SM
Chancen verpasst
Das war ja ein ziemlich turbulentes Weekend ! Am Freitag in der 2. Trainingsrunde schon ein Crash, bis Sonntag in den Warmups keine vernünftige Zeit auf die Piste gebracht: Halbe Sekunde langsamer als im Bridgestone Cup vor 2 Wochen, immer 2-3 Zehntel hinter Kevin Lüdi und Heinz Fröhlich. Ich konnte es doch nicht so schnell verlernt haben ! Antonio und ich legten Sonderschichten ein, schraubten und schraubten und gingen vor dem Zeittraining letztlich genau auf die Einstellung vom letzten Rennen zurück. Und siehe da: Heinz Pole, ich knapp dahinter 2. und diesmal der vorher klar schnellste Kevin ratlos und deutlich (halbe Sekunde !) langsamer als im Warmup Dritter.
Und es kam noch besser: Heinz blieb am Start des 1. Rennens stehen, ich kam gut weg und führte mit bald klarem Abstand. Aber dann wurden die Regentropfen dichter, ich hatte Probleme auf der Piste zu bleiben und andere, speziell auch Kevin ('King of slicks in rain') kamen damit besser zurecht und holten mich schnell ein. Bei den folgenden Positionskämpfen wechselte die Führung ständig. Ein Spoiler ritzte meinen linken Vorderreifen, ich verlor Luft und musste letztlich aufgeben. Kevin gewann und ich war ganz hinten für den nächsten Start.
Alle anderen Kategorien waren trocken durch, da musste das 2. Rennen der KF2 kurz vor Ende (zu spät, das brachte einige um ihren verdienten Lohn und war gefährlich !) abgebrochen werden wegen Regens und wir durften blitzartig auf Regeneinstellung und Regenpneu wechseln, super ! Antonio machte seinen Job perfekt und ich konnte bis Rennmitte auf 4 vorfahren und Kevin angreifen, der vor mir lag. Dabei drehte ich mich und kam letztlich auf 7 rein.
Das Finale war dann endlich trocken und mein Tony lief wie der Teufel. Wieder von ganz hinten kommend, mit den besten Rundenzeiten überholte ich einen um den anderen bis ich 2 Runden vor Schluss zu Kevin und Heinz aufschloss und sofort beide überholte. Wahrscheinlich habe ich dann erst ein wenig durchgeschnauft und mich prompt verschaltet, was die beiden nutzten, um mich in der letzten Runde wieder zu überholen.
Zieleinlauf: Kevin vor Heinz - Gratulation - und mir.
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Ich hatte es in der Hand, wieder ein perfektes Team, aber wenig Rennglück und machte leider auch zu viele Fehler.
Gut, einige Punkte verloren, aber in Pavia werden wir weitersehen.
Anmerkungen am Rande:
- KZ2 ist ja die Königsklasse im Karting. Dass wir kaum schneller als KF3 (Junioren !) und die sogar schneller als KF2 sind ist ein wenig frustrierend. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen Mal mehr Gedanken über die Reifenwahl machen !
- Das Fahrerlager war diesmal in Mirècourt kaum zu sehen: Nahe der grünen Wiese, weit unten und weit weg von der Rennpiste. Die Boxen waren leer und durften nicht benutzt werden, dort wo normalerweise das Fahrerlager ist, standen Lastwagen und andere Fahrzeuge von Funktionären und Händlern. Toll !
2. -4. 5. 2008 Mirécourt - 2. Rennen Bridgstone Cup
 
Ja ! So darf es ruhig weitergehen....
Perfekte neue Piste in Mirècourt mit Super Infrastruktur, dazu ideales Wetter, perfektes Material und Super Team.
Aber der Reihe nach: Mirècourt ist eine für Fahrer und Material anspruchsvolle Piste. Besonders im Schaltkart hat man mit den vielen Kurven beide Hände voll zu tun und die lange Gerade mit dem anschliessenden Rechtsknick ist eine Mutprobe.
Es lief mir schon am freien Training am Freitag nicht schlecht. Am Samstag Nachmittag im Zeittraining konnte ich mich nochmals um eine halbe Sekunde verbessern und das war Pole mit 0.7 Sek Vorsprung (Streckenrekord in Mirècourt, aber die Piste gibt's ja auch erst seit letztem Jahr). Am Sonntag konnte ich Alle 3 Läufe sicher von der Spitze aus ( Siehe: Starttraining, hat sich gelohnt !) gewinnen, mit doch Recht deutlichem Vorsprung. Das ist nach meiner Rechnung auch die Gesamtführung im Bridgestone Cup 2008. Schade, dass in meiner Kategorie die Konkurrenz nicht so gross war, einige mehr am Start wäre schön gewesen.
Aber für mich gilt: Ziel erreicht, optimale Vorbereitung für die SM am gleichen Ort in 2 Wochen.
Ein weiteres Mal danke an Ferdy von Euw und Mechaniker Antonio: Ihr macht mir Ausreden auf Material und Betreuung wirklich fast unmöglich !
18.-20.4.2008 PARMA - 1. Rennen SM

Ja glücklich sehe ich auf dem Bild vom Podest nicht wirklich aus. Aber das täuscht (schlechtes Medienverhalten, werde dran arbeiten und lächeln üben): ich bin zufrieden und weiss was ich noch zu tun habe. Es war ein schönes Rennwochenende mit guten Bedingungen, sonnig und warm.
Material und Betreuung waren top, danke Ferdy und Antonio ! KZ2 macht Spass: es wird hart, aber absolut fair gefahren. Ein wirklich grosser Unterschied zu dem was ich bisher erlebt habe.
Mit den Rundenzeiten gings von Anfang an immer besser. Am Freitag war ich noch 7/10 hinter der Spitze, im Finale dann nur mehr wenige Hunderstel und deutlich schnellster CH-Pilot. Es war ja insgesamt ein Feld in 3 Kategorien: Vorne 2 italiensche Lokalmatadore (ausser Konkurrenz in der SM), dahinter mit einigem Abstand Heinz Fröhlich, Kevin Lüdi und ich, dann wieder Abstand zu den restlichen Fahrern. Die Italo's gewannen Zeittrainig und alle 3 Rennen, nicht wirklich gastfreundlich. Na ja, wir haben uns einfach nur auf die SM konzentriert ....
Zeitlauf: Italien vor Heinz, mir und Kevin immer schön durch 1/10 getrennt, nicht schlecht !
RACE 1: Super Start von mir (4 Plätze verloren, ich weiss was ich noch zu tun habe...). Aufholjagd bis Rang 5 mit Schrecksekunde nach Kollision beim Überholen in der Schikane: Felge angerissen, Glück dass der Reifen die Luft noch hielt ! Letztlich Italien vor Heinz, Kevin und mir.
RACE 2: Start besser (dafür bei Heinz nicht), konnte dann Kevin überholen und kam nach Italien vor Kevin und Heinz als 3. heim. OK !
FINALE: Start siehe RACE 1, nur noch schlechter. Musste 4 oder 5 Mal überholen bis ich mit grossem Abstand (fast eine Gerade) hinter Kevin lag. Mit super Material konnte ich Rundenzeiten wie die Spitze fahren und zügig Kevin ein- und grade auch noch überholen. Am Schluss zwischen Heinz und Kevin auf Rang 4 und in der Zwischenwertung 2. in der SM. Auch OK !
Nächstes Weekend ist Start-Trainig angesagt, Alles Andere funktioniert !
Hier noch der Link zum Video vom Finale.
6.4.2008 Bridgestone Cup PARMA
Das war der letzte Test vor Beginn der SM und er ging – trotz neuem Team-Rennanzug – ziemlich in die Hose. Die Trainings am Freitag und Samstag waren bei gutem Wetter noch recht verheissungsvoll. Der Regen am Rennmorgen brachte dann die Wende – zum Schlechteren. Sowohl im Zeitlauf (bei Regen) als auch in allen Rennen (wieder trocken) hatte ich im unteren Drehzahlbereich Aussetzer, auch ein Wechsel des Motors nützte nichts. Starts und Beschleunigung nach Überholmanövern in engen Kurven misslangen total, bei freier Fahrt und fortschreitender Renndauer lief‘s dann ganz ordentlich. Die Plätze 4, 6 und 5 waren nicht das, was ich mir erwartet hatte. Immerhin: Das Problem ist identifiziert und ich hoffe damit Vergangenheit…
24.3.2008 Grand Prix Swiss in Wohlen
Tonykart ermöglichte mir einen Start in der Kategorie ROK. Machte mir viel Spass und lief auch ganz ordentlich. Nach einem sehr guten Training am Samstag gab's am Montag bis zum Qualifying einiges Kopfzerbrechen: Ich war um 7/10 zu langsam und stand nur auf Startplatz 8. Ralph von Euw löste das Problem und in Quali 1 war ich mit der Rundenzeit bei den Besten und wurde 3. Quali 2 mit langsam glitschig werdender Piste auf Slicks lief optimal und ich gewann den Lauf. Das Final war wetterbedingt (heftiger Schneefall) schwierig, ich hatte Probleme mit der Regenreifen-Abstimmung (Reifendruck, Chassis) und der Kupplung und war letztlich nur darauf bedacht, das Material heil zurück zu bringen, auf Rang 4. Gratulation dem Sieger, der uns Alle überrundete und meinen Dank an von Euw's für die Startmöglichkeit und das Coaching.
9.3.2008 Open in Biesheim
Wie üblich bei mir in Biesheim ging im Rennen nichts:
Qualifying verpatzt (Reifendruck)
Quali 1: in Unfall verwickelt (Hinterachse und diverse sonstige Schäden)
Quali 2: mit notdürftig repariertem Material so la la
Finale: Defekt an Radstern in Runde 12
Aber: Das Ganze war als Test angelegt und hat mir gezeigt, dass Motor und Chassis top sind und mit den Besten mindestens mithalten können ! Die Zeiten im Training waren top und bis zum Zeitpunkt des Ausfalls im Finale konnte ich das Loch zur Spitze (1 Gerade) schliessen und fuhr die besten Rundenzeiten.
Ich sehe sehr optimistisch in die Saison.

1.2008 Teamwechsel
Nach reiflicher Überlegung und gründlicher Evaluation habe ich mich nach dem relativen Misserfolg in 2007 entschieden, 2008 für ADVANCE Racing zu fahren. In der Kategorie KZ2 (ehemals ICC, Schaltkart) mit Tonykart Chassis, Vortex Motoren und betreut durch Ferdy von Euw, sowie italienischem Werksmechaniker werde ich versuchen, der sehr starken Konkurrenz in SM und Bridgestone-Cup Paroli zu bieten. Wenn's läuft wird auch noch das Eine oder Andere internationale Rennen dazu kommen. Erste Trainings in Italien machten mir Mut, speziell das Tony Chassis scheint einige Vorteile zu bringen.
ADVANCE RACING wird mir auch die Möglichkeit bieten, im Formel Renault zu testen, ob ich 2009 für einen Umstieg in den Automobil-Sport reif bin.

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